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Regenwassernutzung mit dem Öko Plus

Mall-Umwelt-Lexikon für Regenwasser

Mit dem Umwelt-Lexikon erklären wir Ihnen Begriffe aus den Produktbereichen Regenwasserbewirtschaftung, Abscheider, Kleinkläranlagen und Neue Energien.

Häusliches Abwasser aus Toiletten (Fäkal- oder Schwarzwasser), Sanitäreinrichtungen, Küchen und Waschmaschinen (Wasch- oder Grauwasser) und Abwasser aus Betrieben, das in die öffentliche Kanalisation abgeleitet wird (gewerbliches oder industrielles Abwasser). Als Schmutzwasser gelten auch die Abwässer aus Anlagen zum Behandeln, Lagern und Ablagern von Abfällen austretenden und gesammelten Flüssigkeiten.

Schwarzwasser ist in der Siedlungswasserwirtschaft laut ISO 6107-7:1997 häusliches Abwasser ohne Grauwasser mit fäkalen Feststoffen.

Als Schwarzwasser wird demnach das Abwasser aus Toiletten bezeichnet. Die Bezeichnungen Schwarz- und Grauwasser wurden eingeführt, um unterschiedliche mögliche Wasserkreisläufe in Gebäuden zu benennen. Verschiedene Projekte laufen, um diese Abwässer, die jeweils unterschiedliche Verunreinigungen enthalten, getrennt zu sammeln und im Gebäude selbst oder auf der Ebene der Siedlung wiederaufzubereiten. Wenn eine Urinseparation mit Trenntoiletten vorgenommen wird, wird das Schwarzwasser teilweise noch weiter in Gelb- und in Braunwasser unterschieden. Hintergrund ist die Einführung der Neuartigen Sanitärsysteme (NaSs) welche das Ziel verfolgen, Abwässern die Energie und die Wertstoffe zu entziehen und diese wieder nutzbar zu machen.

Sedimentierung bzw. Sedimentation ist das Ablagern/Absetzen von Teilchen aus Flüssigkeiten oder Gasen unter dem Einfluss der Schwerkraft und anderen Kräften, wie zum Beispiel der Zentrifugalkraft („Fliehkraft“) in einer Zentrifuge. Bildet sich zuunterst eine Schicht von Schwebstoffen so nennt man diesen Bodensatz Sediment.

Sickerflächen sind alle Flächen, auf denen das Regenwasser in den Erdboden versickern kann. Diese Flächen werden in der Berechnung der Abwassergebühr positiv berücksichtigt. 

Eine Sickermulde bietet neben der Rigole die Möglichkeit, Regenwasser zu versickern. Es handelt sich um ein flaches Becken, bei dem sich die Größe unter anderem nach der Versickerungsleistung des Bodens richtet. Für ein ansprechenderes Gartenbild gibt es die Möglichkeit, die Mulde zu bepflanzen, beispielsweise mit Schilf. 

Die Speicherkonstante berücksichtigt die erforderliche Überbrückung einer Trockenperiode, z.B. 30 von 365 Tagen ≈ 0,08.