Mall-Regenspeicher Family

Regenwassernutzung mit dem Öko Plus

Mall-Umwelt-Lexikon für Regenwasser

Mit dem Umwelt-Lexikon erklären wir Ihnen Begriffe aus den Produktbereichen Regenwasserbewirtschaftung, Abscheider, Kleinkläranlagen und Neue Energien.

Der Regenertrag ist die Menge des Regenwassers, das aufgefangen werden kann. Maßgeblich für die Höhe des Ertrags ist die Grundfläche des angeschlossenen Dachs, unabhängig von Dachform und Dachneigung. Abhängig ist der Regenertrag aber vom Dachmaterial. So wird einem Dach aus Tonziegel, Schiefer oder Betondachsteinen ein Ertragsbeiwert von 0,8 zugewiesen, Flachdächern mit Kiesschüttung 0,6 und Gründächern 0,5.

Ist Wasser aus Niederschlägen in flüssiger Form, dem Regen. Regenwasser als Produkt des Regens stellt ein wesentliches Glied des Wasserkreislaufs der Erde dar.

Filter halten Schmutzpartikel wie z.B. Blätter, Blüten und Sand zurück, bevor das Wasser in die Zisterne gelangt. Unterschieden wird zwischen Systemen mit separatem Abfluss für Schmutz- und Restwasser (z.B. Mall-Spaltsiebfilter) und Systemen mit Schmutzrückhaltung ohne Wasserverlust (z.B. Mall-Gartenfilter, Mall-Filterkorb). Bei der Wahl eines Filters kommt es auf die Größe der angeschlossenen Dachfläche und die gewünschte Filterfeinheit an. Je feiner der Filter, umso mehr Schmutz wird zurückgehalten. Für die Regenwassernutzung im Haus ist deshalb ein Filter mit einer hohen Feinheit nötig. 

Rigolen sind unterirdische, definiert abgegrenzte Räume, in denen Regenwasser „aufbewahrt“ wird, bis es in den Untergrund versickern kann. Gebraucht werden Rigolen immer dann, wenn Regenwasser aufgrund der Bodenbeschaffenheit auf der dafür vorgesehenen Fläche nicht versickert werden kann. Der unterirdische Raum kann durch eine Kiespackung oder durch vergrabene, belastbare Raumstrukturen aus Beton oder Kunststoff hergestellt werden. Rigolen können mit Belebten Bodenzonen kombiniert werden (Mulde-Rigole-System) oder in Verbindung mit der Regenwassernutzung um eine Zisterne herum angebracht werden.